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FRIS-Schulung bei Go2Market - Zwei Tage über Kommunikation und Teamarbeit

22.05.2026

Am 21. und 22. Mai trafen wir uns mit dem gesamten Team in Breslau zu einer zweitägigen Schulung zur FRIS-Kommunikation. Da wir im Alltag remote arbeiten, war diese Reise für uns eine gute Gelegenheit, für einen Moment den Modus von Online-Meetings, Statusberichten und Messenger-Nachrichten zu verlassen.

Die Schulung wurde von Anna Harmacińska, Businesstrainerin, Mentorin und Coach, sowie Aleksandra Wojciechowska, Mitbegründerin und Trainerin bei Flow & Results, geleitet.

Flow & Results arbeitet mit Führungskräften und Teams an einer besseren Zusammenarbeit, Kommunikation und dem Erreichen nachhaltiger Ergebnisse. Bei unserem Treffen war der Ausgangspunkt FRIS - eine polnische Methodik, die natürliche Denk- und Handlungsweisen aufzeigt.

Wozu brauchen wir FRIS?

In der täglichen Arbeit zeigt sich oft, dass jeder an Aufgaben etwas anders herangeht. Eine Person möchte zuerst Daten und Fakten sehen. Eine andere muss den Kontext und die Auswirkungen von Entscheidungen auf Menschen verstehen. Jemand hat schnell neue Ideen. Wieder jemand anderes möchte den Prozess Schritt für Schritt strukturieren.

Jeder dieser Ansätze kann bei der Arbeit hilfreich sein. Das Problem entsteht, wenn wir anfangen, sie zu persönlich zu nehmen oder ihnen eigene Bedeutungen zuzuschreiben.

FRIS hilft dabei, dies besser zu benennen. Es zeigt vier Perspektiven: Fakten, Beziehungen, Ideen und Strukturen. Dadurch wird es einfacher zu verstehen, warum jemand mit Zahlen beginnt, jemand mit einem Gespräch, jemand mit der Suche nach neuen Lösungen und jemand mit einem Plan und Ordnung.

Das ist sehr einfach, ändert in der Praxis jedoch viel. Anstatt anzunehmen, dass jemand u201ees schwer machtu201c, u201ezu lange analysiertu201c oder u201ezu schnell nach vorne preschtu201c, kann man schneller erkennen, was diese Person benötigt, um ihren Teil der Arbeit gut zu erledigen.

Wie überträgt sich das auf unseren Alltag?

Bei Go2Market arbeiten wir an Projekten, die Strategie, operatives Geschäft, Marketing, Content, Compliance, Daten und Kundenkontakt miteinander verbinden. In einem Thema treffen oft mehrere unterschiedliche Perspektiven aufeinander. Manchmal muss eine Entscheidung schnell getroffen werden, ein anderes Mal ist es besser, bei der Analyse innezuhalten, und in einer weiteren Situation wird eine frische Idee oder der ruhige Abschluss eines Prozesses benötigt.

Deshalb haben wir während der Schulung über sehr konkrete Situationen aus unserer Arbeit gesprochen. Darüber, wie wir Aufgaben aufteilen, wie wir Entscheidungen treffen, was uns beschleunigt und was uns blockieren kann, wie wir über unsere Bedürfnisse im Projekt sprechen, damit die andere Seite wirklich versteht, worum es geht.

Es gab dabei keine Theorie um der Theorie willen. Es war vielmehr ein praktischer Blick darauf, wie wir effizienter und mit mehr gegenseitigem Verständnis zusammenarbeiten können.

Es gab auch Zeit für Teambuilding

Ein wichtiger Teil der Reise war die gemeinsame Zeit zwischen den Workshop-Aktivitäten. Bei der Remote-Arbeit haben wir solche Momente im Alltag nicht. Wir sehen uns in Meetings, sprechen über Projekte, aber ein gemeinsamer Kaffee, ein Abendessen oder ein Gespräch ohne Agenda ist doch etwas anderes.

In Breslau hatten wir den Raum dafür.

Es war eine gute Zeit, um die Menschen besser kennenzulernen, die wir sonst meist nur online treffen. Und das überträgt sich später auf unsere tägliche Arbeit - es fällt leichter, sich zu melden, nachzufragen und die Reaktion von jemandem zu verstehen.

Was bleibt nach der Schulung bei uns hängen?

Das Wichtigste für uns ist, dass Unterschiede im Team wirklich helfen können, wenn wir wissen, wie wir sie nutzen können. Eine Person behält die Fakten im Auge. Eine andere erkennt, wie sich eine Entscheidung auf Menschen auswirkt. Jemand findet eine neue Lösung. Jemand strukturiert den gesamten Prozess so, dass er auch erfolgreich umgesetzt werden kann.

FRIS hat uns eine gemeinsame Sprache für solche Gespräche gegeben. Wir werden sie bei der Arbeitsplanung, der Aufgabenverteilung und der täglichen Kommunikation in Projekten nutzen.

Denn eine gute Zusammenarbeit entsteht nicht von selbst. Man muss sie von Zeit zu Zeit anhalten, aus der Nähe betrachten und dort verbessern, wo etwas nicht funktioniert.

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